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| Cevapi
Zutaten (4 Personen)
500 gr Rinderhack
2 gestrichene Teelöffel Salz
2 gestrichene Teelöffel Pfeffer
4 Knoblauchzehen
3-4 EL Wasser
Den Knoblauch hacken (nicht pressen - es schmeckt besser, wenn "Stückchen" drin sind) und anschließend alle Zutaten vermischen und
den Fleischteig gut kneten. Das ist wichtig, damit die Cevapi später beim Braten zusammenhalten. Durch das hinzugegebene Wasser lässt sich
aber alles gut vermengen. Wer die Ungeduld beherrschen kann, sollte das Ganze dann über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, damit die
Gewürze gut durchziehen. Wer es nicht so lange aushält, sollte dem Fleischteig wenigstens 1-2 Stunden Zeit zum Ziehen lassen.
Dann werden aus dem Teig kleine Würste geformt. Anschließend etwas Fett in einer Pfanne sehr heiß werden lassen (Achtung: unbedingt ein
gutes Bratfett für hohe Temperaturen benutzen) und darin die Cevape braten bis sie außen knusprig-dunkelbraun sind.
Tipps und Variationen
Dieses Rezept ist sozusagen die puristische Urmutter der Cevapi-Rezepte. So wie's ist, schmeckt es super lecker, aber man kann natürlich auch
noch mehr Gewürze hinzufügen wie z.B. Rosenpaprika, und es sollen auch schon Leute beim Cevapi machen mit ihrer Vegeta-Packung in der Hand gesehen
worden sein. Es gibt auch Varianten bei denen noch gehackte Zwiebeln hinzugefügt werden, aber mir schmeckt die Nur-Knoblauch-Version sehr gut.
Sollten die Cevapi auch nach ausgiebigem Kneten und Ruhen beim Würstchen formen noch auseinander fallen, dann kann das Einstreuen von etwas Mehl und
nochmaliges Durchkneten Abhilfe schaffen. Und sollten Sie die Cevape grillen und nicht braten, empfiehlt es sich etwas dickere Würstchen zu formen,
die sich mit dem Grillbesteck etwas besser handhaben lassen.
Alternativ lassen sich aus dem Teig auch Pljeskavice ("kroatische Frikadellen") formen, die gefüllt mit Schafskäse besonders gut schmecken.
Als Cevapi-Beilage sind Ajvar und grob gehackte Zwiebeln absolut unverzichtbar und oft wird auch Djuvec-Reis dazu serviert. Meine liebste Variante aber
ist die ohne Reis aber dafür mit lepinja (dünnes Fladenbrot), in das die Cevapi eingefüllt werden und das Fett und Fleischsaft so lecker aufsaugt. In Bosnien
und manchen Ecken Kroatiens gibt es auch noch einen Becher Naturjoghurt dazu, den man als Soße verwenden und/oder dazu löffeln kann.
Der Dank für dieses Rezept geht an den edlen Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi, der (manche habe das vielleicht noch gar nicht gewusst) Kroate ist und nicht nur mit dem Licht-Schwert sondern auch mit der Bratpfanne meisterlich umgehen kann!
Guten Appetit!
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